Bilder Galerie

Ab durch die Hecke

Am 09. März 2013 machten wir uns auf den Weg zur Rallye des SMC Stade rund um Kutenholz (ca. 20 km von Stade entfernt). Gespannt hatten wir die ganze Woche den Wetterbericht verfolgt, der nichts Gutes vorhersagte. Es sollte ein totales Schneechaos geben. Also hatten wir zur Vorsicht auch die neu erworbenen Winterreifen dabei.

Lausig kalt pfiff der Wind um die Ecken und es regnete leicht. Von Schnee keine Spur. Das Team entschied sich nach dem Abfahren die Winterreifen eingepackt zu lassen. So ging es um 14:30 Uhr zur ersten von sieben Wertungsprüfungen, die allesamt Rundkurse waren. Davon wurden drei zweimal gefahren und der letzte war ein Stadtkurs. Pünktlich zum Start setzte auch der Schneefall ein. Die mitgereiste Fangruppe stand frierend an der ersten WP. Schon jetzt war zu sehen, dass es unter diesen Bedingungen nicht leicht war, den BMW auf der Strecke zu halten. Nach dem ersten Durchgang der drei Prüfungen gab es etliche Ausfälle durch Rutscher. Wir waren guter Dinge und die Zeiten ließen uns auf eine vordere Platzierung hoffen.

Die Fangruppe machte sich in zwei Autos auf den Weg zum Stadtrundkurs, um sich dort einen guten Zuschauerplatz zu sichern. Da es vorher ein Regrouping auf dem Startplatz gab, hatten wir noch Zeit, uns im Auto aufzuwärmen. Da kam der Anruf von Michelle: „Kommt zum Ende der WP 5 mit dem Trailer. Wir sind rausgerutscht.“ Also alle in die Autos und los. Schnell den Bus mit Trailer geholt und zum Ende der WP 5. Alle hatten schon schlimme Ahnungen, was uns erwarten würde.

Da stand der BMW…. vorne völlig zerstört, aber beide Fahrer wohlauf. Entsetzen machte sich breit. Wie sollte es weitergehen? Aber was war passiert? Nach der Zieldurchfahrt der WP 5 geriet der Bimmi außer Kontrolle. Marco konnte ihn kurzfristig fangen. Doch dann war alles aus. Der BMW kam links auf einen Grünstreifen, drehte sich und schleuderte erst durch die Hecke und fällte dann einen Baum. Der Vorderbau kaputt, eventuell die Karosse verzogen, hoffentlich hat der Motor nichts abbekommen. Gemeinsam luden wir auf und fuhren zum Ziellokal. Um den Schreck zu verdauen, gab es erstmal eine Runde warme Getränke und einen kleinen Imbiss.

Schneller als gedacht, konnten wir unsere Heimreise antreten. Das Ausmaß des Schaden konnte erst nach dem Auseinanderbauen festgemacht werden.

 

   

Nächste Termine  

Keine Termine gefunden